Über die Gründer

 

[ilc-slider exclude=“3249,3248″]
Mary Noble, MA Archäologie/Sozialanthropologie (London); MA Friedens- und Versöhnungsforschung (Coventry); Mitbegründerin und Leiterin von Feminenza International

Nach einem Studium und Abschluss in Sozialanthropologie und Archäologie, Konfliktbewältigung und Friedensforschung beschäftigte sich Mary ausgiebig mit der persönlichen Entwicklung von Frauen, der Geschichte weiblicher Spiritualität, dem Aufbau einer progressiven Partnerschaft zwischen den Geschlechtern und der Arbeit an Vergebung, Versöhnung und Frieden. 1983 gründete sie zusammen mit Joanna Francis „Woman Alive“. Feminenza, das im Jahr 2000 ins Leben gerufen wurde, setzt sich zum Ziel, die langfristige Entwicklung von Frauen, ihr Verständnis über sich selbst und ihre Rolle in Führungspositionen und Gesellschaft zu fördern.

Mary hält im Namen von Feminenza auf internationaler Ebene Vorträge und Seminare ab und hat mehrere Vortragsreihen entwickelt, u. a. „Auf Spurensuche der weiblichen Spiritualität“ und „Die liebende Liga von Schwestern“. In diesen inspirierenden Vorträgen werden einige der tiefer verborgenen Aspekte im Leben von Frauen durch die Jahrhunderte zusammengefasst. Mary ist fest davon überzeugt, dass wir uns in entscheidenden Zeiten des Wandels befinden und dass das Freiwerden der weiblichen Seele an diesem Zeitpunkt in der Geschichte eine ausschlaggebende Rolle für das zukünftige Leben auf dieser Erde spielen wird. Ihr Engagement für ein größeres Miteinander und eine neue funktionierende Zusammenarbeit zwischen Männern und Frauen, um diese neue Evolutionsphase voranzutreiben, kommt in ihren XX/XY-Seminaren und Vorträgen zum Ausdruck. Diese umfassen „Die Erforschung neuer Verständnisse über das XX- und XY-Geschlecht“ und „Kampf der Geschlechter oder eine Vision für eine gemeinsame Zukunft?“. Marys Vollzeitaufgabe besteht darin, Vorträge, Seminare und Workshops für Frauen, Männer und Schulkinder abzuhalten und im Namen von Feminenza die ganze Welt zu bereisen.

Im Januar 2006 wurde sie eingeladen, unter der Schirmherrschaft von Feminenza und UNESCO PEER eine viertägige internationale Konferenz mit dem Titel „Menschlichkeit und Gender“ im Hauptsitz der UN in Nairobi zu leiten. Dabei kamen 250 Delegierte – Männer und Frauen, Vertreter aus der Wirtschaft und von Nichtregierungsorganisationen sowie UN-Mitarbeiter aus der Region der großen Seen von Afrika – unter einem Dach zusammen, um einige der wichtigsten Probleme anzusprechen, was die Gleichstellung der Geschlechter betrifft. Die Themen umfassten frühe Zwangsverheiratungen, weibliche Genitalverstümmelungen, ein positives Bild von Männern, der Kampf gegen HIV/Aids und geschlechtsspezifische Gewalt mit dem Ziel, das Bewusstsein und die Wertschätzung zwischen Mann und Frau zu stärken und den Wert der verschiedenen Lebensalter sowie Vergebung und Versöhnung zwischen den Geschlechtern anzuerkennen.

Weibliche transformative Führung: Im Jahr 2007 begann Mary, ein dreijähriges Programm zur transformativen Führung von Frauen zu entwickeln, das 2008 in Mombasa mit 60 Frauen in Führungspositionen gestartet wurde und seitdem die Grundlage für ein Programm bildet, das von UN Women finanziell unterstützt wird und Frauen dazu ausbildet, Maßnahmen zur Konfliktbewältigung in der Region des afrikanischen Grabenbruchs anzuleiten.

Vergebung und Versöhnung: Um Juli 2007 hielt Mary ein zweitägiges Seminar für über 100 Delegierte in Nairobi zum Thema „Vergebung, Versöhnung und Frieden finden“ ab, das von Feminenza und UNILAC veranstaltet wurde, einer Universität für Flüchtlinge aus Ruanda, Burundi und dem Kongo. Seither führt sie Workshops und Seminare in Neuseeland, Griechenland, Israel und den USA durch, die sich mit den „Sieben Säulen der Vergebung“ beschäftigen, einer Feminenza-Veröffentlichung, dessen Co-Autor sie ist. 2010 und 2011 hielt sie ein Pilotprogramm zur Ausbildung von Frauen als Vergebungs- und Versöhnungsberatern an der Basis in Kenia ab, das von UN Women finanziert wurde. Von 2012 bis 2015 wird sie in Kenia, Israel und den USA zum Thema Vergebung und Versöhnung weiterarbeiten. Der Schwerpunkt der Arbeit wird auf der langfristigen Entwicklung von Frauen als Friedensstifterinnen liegen.
[ilc-slider exclude=“3251,3250″]

Joanna Francis, MA Englische Literatur; Mitbegründerin von Feminenza und Schriftstellerin

Joanna wurde in Kanada geboren und zog nach Polen, als sich das Land in einer Phase großer politischer Umbrüche und sozialer Veränderungen befand, was in ihr den Wunsch formte, in sich selbst tragfähige, positive Veränderungen voranzutreiben und anderen den Umstand zu bieten, das Beste in sich zu entdecken und zu fördern. Nach dem Studium hielt sie Vorlesungen an der Universität von Warschau ab und arbeitet dann acht Jahre lang als Journalistin. Bei ihrer Arbeit beim Radio entfaltete sie ihren natürlichen Esprit und ihre Schauspielbegabung. Ein Wendepunkt bildete das Jahr 1974, also Joanna auf der Suche nach persönlicher Freiheit nach England zog. Sie befreundete sich mit Mary Noble und war 1983 die Mitgründerin von „Woman Alive“, einer Organisation, die sich für die persönliche Entwicklung von Frauen einsetzt. Im Jahr 2000 rief sie Feminenza ins Leben. Nachdem sie 15 Jahre lang in Kanada Feminenza unterstützt und Kurse über persönliche und spirituelle Entwicklung abgehalten hat, wohnt sie jetzt mit ihrem Mann David in den USA.

Joanna ist die Autorin mehrerer Bücher, unter anderem „In-tuition“, das Erkenntnisse der spirituellen Reise einer Frau beschreibt und „Rainbow Woman“, einer Erkundung der sieben Lebensalter.